Das Projekt "Gesundheit hat kein Alter" auf einen Blick

Die Eckdaten

Das Pilotprojekt „Gesundheit hat kein Alter“ hat im Jänner 2011 gestartet und hat eine 24-monatige Projektlaufzeit.

Das Projekt wird vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, der Wiener Gesundheitsförderung GmbH und dem Fonds Gesundes Österreich finanziert und organisiert. Wissenschaftlich begleitet wird „Gesundheit hat kein Alter“ vom Ludwig Boltzmann Institut für Gesundheitsförderungsforschung.

Die Piloteinrichtungen sind Häuser des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP).

Gesundheitsförderung im Seniorenwohnhaus

Gesundheit hat kein Alter: Gesundheit ist ein zentrales Thema für Menschen aller Altersstufen. Ob Jung oder Alt, jeder von uns trägt gesunde Anteile in sich. Hier setzt die Gesundheitsförderung an, indem sie Stärken fördert und auf vorhandene Ressourcen aufbaut.

Die Gestaltung der Lebens- und Arbeitswelten hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Das gilt natürlich auch für die SeniorInnenwohnhäuser: Die Bewohnerinnen und Bewohner haben hier ihren Lebensmittelpunkt. Wie die alltäglichen Lebensbereiche wie Wohnen, Essen, individuelle und soziale Aktivitäten und Aufgaben gestaltet sind, wirkt sich maßgeblich auf die subjektive Lebensqualität, aber auch auf die Mobilität und Selbstständigkeit aus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch ehrenamtliche – verbringen hier ebenfalls einen großen Teil ihrer Zeit, sie sind durch die Arbeitsbedingungen betroffen. Angehörige sind wichtige Betroffene, aber auch eine Ressource.

Für Gesundheitsförderung ist es nie zu spät: Regelmäßige körperliche, geistige und soziale Aktivität, gesunde Ernährung, sinnstiftende Tätigkeiten und die Stärkung sozialer Netzwerke tragen maßgeblich zu einem gesunden Altern bei.

Das Projekt will die Lebens- und Arbeitswelt „SeniorInnenwohnhaus“ gesundheitsförderlich gestalten

Damit beschreitet die Gesundheitsförderung einen neuen Weg. Deswegen starten wir vorerst in drei von insgesamt 31 Häusern zum Leben des Kuratoriums Wiener-Pensionisten-Wohnhäuser und wollen dort eine gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitswelt schaffen.

Wir wenden uns an BewohnerInnen, angestellte bzw. ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Angehörige. Das Management der Häuser zum Leben ist ein zentraler Partner.

In der gemeinsamen Arbeit werden verschiedene Ansätze und Angebote – speziell für SeniorInnenwohnhäuser – entwickelt und auch gleich auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Dabei wird darauf geachtet, dass die Angebote auch auf andere Häuser übertragbar sind. Aus den gesammelten Erfahrungen heraus wird ein Handbuch erstellt, mit dessen Hilfe die Gestaltung der gesundheitsförderlichen Lebens- und Arbeitswelt SeniorInnenwohnhaus in anderen Einrichtungen umsetzbar wird.

Darüber hinaus wollen wir die Notwendigkeit von Gesundheitsförderung in der Altenbetreuung und -pflege stärker thematisieren und die Möglichkeiten zur Umsetzung weiter ausbauen.

Die wichtigsten Schritte

  1. Erhebung des Bedarfs
    Was wünschen sich bzw. brauchen BewohnerInnen, MitarbeiterInnen, Ehrenamtliche, Angehörige und das Management, damit sich ihre Lebens- und Arbeitswelt positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken?
  2. Entwicklung einer gemeinsamen Strategie
    Die Endergebnisse der Bedarfserhebung stellen die Basis für die nächsten Schritte dar. Gemeinsam wird für die Häuser eine gesundheitsförderliche Gesamtstrategie erarbeitet, konkrete Veränderungen und Angebote werden geplant.
    Die Endergebnisse der Bedarfserhebung stellen die Basis für die nächsten Schritte dar. Gemeinsam wird für die Häuser eine gesundheitsförderliche Gesamtstrategie erarbeitet, konkrete Veränderungen und Angebote werden geplant.
  3. Umsetzung der Maßnahmen
    Es werden Aktivitäten gesetzt, um die Lebens- und Arbeitswelt SeniorInnenwohnhaus gesundheitsförderlicher zu gestalten. Konkret werden für die BewohnerInnen Angebote entwickelt, welche die Selbstständigkeit fördern und die Beweglichkeit steigern sollen.
  4. Die Ergebnisse
    Das Pilotprojekt wird vom Ludwig Boltzmann Institut für Gesundheitsförderungsforschung in allen wichtigen Schritten begleitet. Abläufe und Strukturen können dadurch ebenso überprüft werden wie die Veränderungen, die sich durch die getroffenen Maßnahmen ergeben.

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Faltblatt "Gesundheit hat kein Alter", PDF, 3 Seiten